Jugendkirchentag 2019

Manchmal braucht es jemanden, der einem gut zuredet, manchmal auch Vertrauen in sich selber, um mutig neue Sachen zu wagen. Circa 500 Konfirmanden aus dem gesamten Kirchenkreis Herford konnten dies am 27. Januar dieses Jahres im Rahmen des Jugendkirchentags in der Erich-Kästner-Gesamtschule Ennigloh erfahren.

Die Konfirmanden und Katechumenen aus den unterschiedlichen Regionen waren gemeinsam mit ihren Jugendreferenten oder Pfarrern zu der Veranstaltung unter dem Motto »Trau dich« zusammengekommen.

Anfangs gab es einen gemeinsamen Gottesdienst, in dem Jürgen Ennen aus dem Amt für Jugendarbeit des Kirchenkreises Herford die Geschichte von Petrus erzählte, wie dieser versuchte über das Wasser zu laufen. „Sich mutig auf neue Wege begeben“ – darum ging es in seiner Ansprache. Denn auch für unsere Konfirmanden geht es bei ihrer Konfirmation darum, sich etwas zuzutrauen und eben auch unbekannte Wege einzuschlagen.

Mut durften die Jugendlichen aber auch an den vielen Stationen in der Gesamtschule beweisen. Denn an vielen Stellen ging es darum, ganz neue Dinge auszuprobieren. So mussten die Jugendlichen zueinander Vertrauen haben, während sie sich gegenseitig mit verbundenen Augen durch einen Parcours führten. Aber auch beim Zumba- oder HipHop-Kurs machte manch einer ganz neue Erfahrungen.

Ein echtes Erlebnis waren auch die vielen Stationen und Großspielgeräte in der Sporthalle. Im XXL-Menschenkicker, beim Bungee-Run oder auf dem Hockeyfeld konnten sich die Jugendlichen austoben und manchmal auch über sich hinauswachsen. So setzten sich die Jugendlichen auf andere Art und Weise mit ihrem Glauben und der Kirche auseinander.
Insgesamt lässt sich sagen, dass der Jugendkirchentag ein großer Erfolg war! Alle Beteiligten haben vieles erlebt, konnten neue Bekanntschaften mit anderen Jugendlichen schließen und eine Menge Spaß haben.




Church-Night 2018


Am Dienstag den 2. Oktober fand eine Großaktion mit allen Konfirmanden der Lydiagemeinde in der Lutherkirche und dem Volkeninghaus in Südlengern statt. Insgesamt kamen circa 80 Konfirmanden und weitere 20 Mitarbeiter zusammen, um gemeinsam zu feiern, zu spielen, zu essen sowie zu trinken – und zwar alles rund um Martin Luther und die Reformation.

Zu Beginn  gab es einen spannenden Gottesdienst mit Claudia Günther, den Nils und Frederik mit schwungvollen Liedern, wie „One Way“ oder „Wo du wohnst“, musikalisch begleiteten, wobei alle kräftig mitsangen. Im Gottesdient ging es vor allem um die Bedeutung der Lutherrose, die den Glauben Martin Luthers zusammenfasst. Aber auch eine Aktion mit kleinen Linsen lud zum Nachdenken ein.

Nach dem anschließenden gemeinsamen Pizzaessen, konnten die Konfirmanden dann ihr Wissen über die Reformation und Martin Luther im sogenannten Lutherquiz in kleineren Gruppen unter Beweis stellen, wobei es teils knifflige Fragen zu beantworten galt.

Zwischendurch wurde zum Auflockern eine Runde Capture the Flag im Dunkeln gespielt, was für alle Beteiligten sehr lustig und erlebnisreich war.

Danach luden verschiedene Aktionen ein sich auszuprobieren. Die Mitarbeiter verteilten sich überall auf dem Kirchengelände an Stationen, die die Konfirmanden ablaufen konnten. So konnten sie sich selber darin austesten 95 Thesen anzunageln oder selbst Thesen zu verfassen, als auch in Geschicklichkeitsspielen oder beim Schreiben mit Feder und Tinte ihr Können unter Beweis zu stellen. Außerdem konnten sie, um auch mit der Zeit zu gehen, ein Selfie mit Luther oder ein Fotoshooting machen beziehungsweise ihre Schnelligkeit im Speed WhatsApp beim Eintippen von Bibelversen zeigen. Zudem bestand auch die Möglichkeit sich nochmals mit der Lutherrose auseinanderzusetzen, welche man aus Bügelperlen basteln konnte oder Sprüche Luthers zu kommentieren.

Abgerundet wurde der lange Abend mit einer meditativen Abschlussandacht von Silke Reinmuth, ehe der Abend gegen 22.30 Uhr zu Ende ging.





Konfirmanden Camp - Alfsee 2018

Die Woche über Himmelfahrt ging es mit rund 130 Konfirmanden und Konfirmandinnen aus ganz Lydia, Dünne und Spradow, sowie 25 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zum Alfsee.

In der neu gebauten Jugendherberge nahe dem See wurden alle in Bungalows und 4-Bett Zimmern untergebracht.

Das Oberthema der gemeinsamen Fahrt lautete „It’s my life“. Hierzu gab es am Tage jeweils zwei thematische Einheiten, in denen es über die eigene Zukunft, Freundschaft, Vorbilder und den Glauben ging. Dies wurde nicht nur von den ehrenamtlichen Mitarbeitern geleitet, sondern auch von den Pastoren und Pastorinnen der jeweiligen Gemeinden begleitet.

In der zweistündigen Mittagspause hatten die Jugendlichen Zeit, sich auszuruhen, an den See zu gehen, an dem es viele tolle Freizeitangebote gab oder auf dem Gelände der Jugendherberge zu verweilen.

Außerdem wurde abends ein Freizeit- und Spielprogramm angeboten, an dem die Konfirmanden teilnahmen. Darunter gab es Wikingerschach, ein Riesenmonopoly, verschiedene kreativ Angebote, sportliches, wie Beachsoccer oder einer Fußballarena, musikalisches und noch vieles mehr. Es blieben keine Wünsche offen.

Auch der Abendabschluss hatte seinen ganz besonderen Charme. In einem großen Saal, wo alle zusammen kamen, wurde gesungen, gelacht und spannenden Andachten gelauscht.

Das Highlight der Fahrt war der Abschlussabend, an dem ein großes „Showprogramm“ auf die Beine gestellt wurde. Die Konfirmanden fanden sich in verschiedenen Gruppen zusammen und sollten sich eine Choreografie zu einem Lied  ausdenken. Diese wurde anschließend vorgeführt und von einer Jury bewertet und beurteilt.

Ziel dieser Freizeit war, die Gemeinschaft der Gemeinden zu fördern und zu bestärken. Alles in Allem war es eine sehr gelungene Fahrt, aus der hoffentlich alle Beteiligten tolle und positive Erfahrungen mitnehmen konnten.

Luther-Tour

Luther-Tour (Wittenberg &Eisenach)

Das zwei-Tägige Wahlprojekt „Luther-Tour“ mit den Konfirmanden startete in Wittenberg.

Hier bekamen die Konfirmanden viele verschiedene Führungen durch die geschichtsträchtige Stadt auf Luthers Spuren.

Die Schlosskirche mit ihrer Historie wurde besichtigt, wie noch viele weitere Denkmäler, Gebäude und Museen. Besondere Orte, wie das Grab Luthers oder Die Tür der Schlosskirche, an die er die 95 Thesen genagelt haben soll, durften nicht fehlen.

Darüber hinaus konnte man auch selber kreativ werden. Aus Ton konnte man die Lutherrose formen, sowie schreiben mit Feder und Tinte, wie es der Luther damals getan hat.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Eisenach, wo die Wartburg besichtigt wurde. Hier bekamen die Konfirmanden eine Einsicht in das Leben Luthers und wie er gelebt hat. Ein besonderes Highlight war die Kammer, in der Luther die Bibel übersetzt hat.

Evangelische Jugend Bünde-Ost

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